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Ein großer Vorteil der privaten Krankenversicherung ist sicher auch der im Regelfall geringere Beitrag. Allerdings ist dieser abhängig von verschiedenen Faktoren: So ist der Beitrag für Frauen, aufgrund der höheren Lebenserwartung sowie der höheren Risikoeinstufung, generell höher.
Auch das Eintrittsalter der zu versichernden Person spielt eine wesentliche Rolle. So ist verständlich, dass Personen mit niedrigem Eintrittsalter bei weniger Risikofaktoren auch weniger Beitrag zahlen als Personen mit hohem Eintrittsalter. Bei speziellen Berufsrichtungen gibt es gesonderte Tarife, das heißt viele private KV bieten gerade für Ärzte günstigere Konditionen an. Zudem gibt es Berufsgruppen von denen Risikozuschläge, aufgrund größerer Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung gefordert werden. Abhängig vom Gesundheitszustand des Antragstellers wird der Beitrag individuell angepasst oder es werden die Behandlungskosten für gewisse Vorerkrankungen aus dem Vertrag ausgeschlossen. Im Einzelfall können diese auf Antrag im Verlauf geprüft und ausgeschlossen werden.
Seit dem 01.07.2009 nach einer gesetzlichen Regelung unversicherte Personen ohne jeglichen Beitragsaufschlag in den modifizierten Standardtarif aufgenommen werden (Kontrahierung). Das heißt, auch bei bestehenden Vorerkrankungen. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass eine private Krankenversicherung (sicher etwas überspitzt formuliert) besonders für junge, gesunde und männliche Ärzte ohne Kinder (Kinder können im Gegensatz zur gesetzlichen KV nicht beitragsfrei mitversichert werden) lohnend ist, welche wenig Leistungen für sich beanspruchen möchten. Aber natürlich profitieren generell junge gutverdienende Menschen von einer privaten KV, da diese Einkommensunabhängig ist.
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